Manche Menschen sammeln Briefmarken. Ich habe Perspektiven gesammelt – auf das Leben, den Tod und alles dazwischen.
Mein Name ist Oliver Nahm, ich bin Kulturwissenschaftler, promoviert mit einer Arbeit über kulturelle Perspektiven auf Vergänglichkeit (Dealing with Death), und wenn das nach einer merkwürdigen Karriereentscheidung klingt: Genau das war der Punkt. Wer sich ernsthaft mit dem Ende beschäftigt, versteht den Anfang und die Mitte ziemlich anders.
Heute arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und KI-Experte am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn, wo ich im Forschungsprojekt „Generative KI in der beruflichen Bildung" erforsche, wie KI die Berufsausbildung verändern kann. Ein Job, den ich schätze und der mich jeden Tag herausfordert. Parallel dazu betreibe ich eLux consulting (SinnVoll zuFrieden), weil manche Fragen sich nicht in einem Behördenflur beantworten lassen (obwohl man es versuchen kann, die Akustik ist überraschend gut).
Über 20 Jahre Erfahrung in Bildung, Coaching, Training und Beratung haben mir eines beigebracht: Es gibt keine Abkürzungen zu einem guten Leben. Aber es gibt klügere Wege, und manchmal braucht es jemanden, der die Taschenlampe hält, während man selbst den nächsten Schritt macht.